Gerhard  Buzek



Die Kunst muss nichts, Die Kunst darf alles.

Ernst Fischer


Für Gerhard Buzek ist Kunst eine natürliche Energiequelle. Seine Werke, sei es als Maler, als Bildhauer oder als Autor, sind Tagebücher seiner Gedanken, Gefühle und Lebenserfahrungen.

 


Der Maler

Der Bildhauer

Der Autor



Das malerische Werk ist geprägt durch einen unmittelbaren, spontanen Malvorgang. Frei von gegenständlicher Malerei und Perspektive entstehen spannungsgeladene Kunstwerke. Experimentelle Malerei geht über in freie Gestaltung, bei der sich  eine ungestüme, fast explosive, Kraft entwickelt. Es  geht jedoch nicht um die abstrahierte Abbildung eines bestimmten Themas, sondern um Stimmungen und Empfindungen, die beim Malvorgang entstehen.

Die Skulpturen sind geprägt von einem künstlerischen Prozess, in dem sich die Zwiesprache mit dem verwendeten Material manifestiert. Aus Naturanschauung und Betrachtung wird "Weltanschauung", die  zu freier Gestaltung derWerke inspiriert.

Das Schaffen ist ein Gleichnis auf das Werk der Natur, deren Dialektik aus Aufbau

und Veränderung die wunderbarsten Neuschöpfungen hervorbringt.

Ein Buch zu schreiben heißt, sich seinen Schwächen als Schreiber zu stellen und seine Stärken zu nutzen.

Es heißt, sich von Seite zu Seite zu kämpfen und sich dabei zu freuen, wenn ein Satz besonders gut gelingt. Es heißt, dem Himmel ein Stück näher zu sein und sich trotzdem der Angst vor dem Absturz bewusst zu sein. Es heißt, persönliche Erkenntnisse und Erfahrungen an Andere weiter zu geben und damit vielleicht neue Blickwinkel zu eröffnen. Es heißt, eine persönliche Visitenkarte abzugeben und es heißt auch, einen großen Schritt in Richtung persönlicher Freiheit zu tun.